Warum Handwerksbetriebe keine Bewerber bekommen
Der Fachkräftemangel im Handwerk ist kein Gefühl, sondern eine Zahl. Nach Angaben des Zentralverbands des Deutschen Handwerks sind rund 250.000 Stellen offen, und seit 2015 gibt es in den Handwerksberufen mehr offene Stellen als arbeitslose Handwerker. Wer da ist, hat Arbeit. Ein guter Anlagenmechaniker oder Dachdecker wechselt nicht, weil er sucht. Er wechselt, wenn ihm jemand ein besseres Angebot zeigt.
Hier scheitert die klassische Personalsuche. Ein Portal erreicht nur, wer gerade sucht. Das sind wenige, und um diese wenigen bewerben sich viele Betriebe gleichzeitig. Wer dort inseriert, konkurriert mit Großhandel, Industrie und dem Betrieb drei Straßen weiter um denselben kleinen Kreis.
Die Folge kennen Sie. Die Anzeige läuft vier Wochen, es kommen zwei Bewerbungen, eine davon ohne Gesellenbrief. Welche sieben Wege es sonst gibt und was jeder kostet, steht auf der Seite Mitarbeiter finden: sieben Wege. Hier geht es um das, was im Handwerk anders läuft.
Social Recruiting im Handwerk: Die Anzeige kommt aus dem Betrieb
Social Recruiting dreht die Reihenfolge um. Nicht der Geselle kommt zur Stelle, die Stelle kommt zum Gesellen. Um 16 Uhr steht er noch auf der Baustelle, um 20 Uhr sitzt er auf dem Sofa und scrollt. Zwischen zwei Videos taucht Ihr Betrieb auf. Kein Stellentitel, keine Nummer. Ein Kollege spricht in die Kamera, der Bus steht im Hintergrund, und es geht um die Arbeit: 4-Tage-Woche, feste Region, Wärmepumpen statt Ölkessel.
Wer hängen bleibt, tippt zweimal. Name, Telefonnummer, ein paar kurze Fragen, fertig. Kein Lebenslauf, kein Anschreiben, kein Konto bei einem Portal. Deshalb bewerben sich Leute, die sich sonst nie bewerben würden.
Die Anzeigen laufen im Umkreis Ihrer Stelle und nur dort. Ein SHK-Betrieb in Minden braucht keinen Monteur aus München, sondern einen, der abends wieder zu Hause ist. Wie die vier Schritte von der ersten Anzeige bis zu Ihrem Anruf aussehen, zeigt der Ablauf auf der Startseite, am Beispiel eines Anlagenmechanikers SHK.
Mitarbeiter finden im Handwerk: Was sich je Gewerk ändert
Handwerk ist ein Sammelbegriff. Ein Bäderbauer sucht andere Leute als ein Fensterbauer, und beide erzählen in der Anzeige etwas anderes. Deshalb bauen wir jede Kampagne für den Betrieb, nicht für die Branche. Was wir dabei gelernt haben, nach Gewerken sortiert.
SHK und Haustechnik
Sanitär, Heizung, Klima: Wärmepumpen, Badsanierung, Kundendienst, und für alles fehlen Anlagenmechaniker. Für einen Sanitär- und Heizungsbetrieb in Altenstadt in Hessen haben wir 43 Bewerbungen gewonnen, für einen Heizungs- und Bäderbetrieb in Minden 51. Bei einem Fachgroßhandel für Haustechnik in Minden waren es 158 Bewerbungen für 1.323 € Werbebudget, also 8,38 € je Bewerbung.
Was in SHK-Anzeigen zieht: die Technik, mit der gearbeitet wird, der Radius des Kundendienstes und wer abends den Bus mit nach Hause nimmt. Ein Video aus dem Heizungskeller sagt mehr als jede Liste mit Zusatzleistungen.
Fenster, Wintergarten und Ausbau
Wer Fenster, Haustüren, Terrassendächer und Wintergärten montiert, braucht Leute, die sauber arbeiten und beim Kunden auftreten können. Für einen Wintergartenbauer in Porta Westfalica haben wir 231 Bewerbungen für 2.742 € Werbebudget gewonnen, 11,87 € je Bewerbung. Damit gehört die Kampagne zu den fünf größten in unserem laufenden Werbekonto.
Hier zählt in der Anzeige das Ergebnis: das fertige Terrassendach, der zufriedene Kunde, das Team vor dem Firmenwagen. Wer so etwas baut, will sehen, was er am Ende in der Hand hat.
Dach, Holz und Bau
Ein Dachdeckerbetrieb mit fünf Leuten gehört ebenso zu unseren Kunden wie der Großhandel. Für beide gilt dasselbe Prinzip: Wer auf dem Dach steht, liest keine Stellenportale, aber er sieht abends Videos vom Dach. Für einen Holzgroßhandel in Minden, der das Handwerk im Kreis Minden-Lübbecke beliefert, haben wir 62 Bewerbungen für 795 € Werbebudget gewonnen, 12,83 € je Bewerbung.
Elektro, Kfz, Garten- und Landschaftsbau
Auch Elektrobetriebe und Garten- und Landschaftsbauer haben wir betreut; welche, sagen wir Ihnen im Erstgespräch. Aus dem Kfz-Bereich: Ein Autohaus mit Werkstatt in Rehden im Landkreis Diepholz kam auf 31 Bewerbungen.
In diesen Gewerken entscheidet die Vorqualifizierung. Ob jemand den Gesellenbrief hat und allein auf die Baustelle darf, klären wir am Telefon, bevor Sie den Namen sehen.
Vorqualifizierung ist Chefsache
Jede Bewerbung aus einer Handwerkskampagne landet zuerst bei Johann Schneider. Er ruft an oder schreibt per WhatsApp und klärt drei Dinge: Was kann der Bewerber, warum will er wechseln, und wann ist er erreichbar. Bei einem Gesellen heißt das: Abschluss, letzte Stelle, Führerschein, welche Technik er kennt.
Wer nicht passt, kommt nicht bis zu Ihnen. Wer passt, weiß danach, dass Ihr Anruf kommt. Sie bekommen Gesprächsnotiz und Nummer, greifen zum Hörer und laden ein. Kein Callcenter, kein Junior. Sie reden mit dem Inhaber, und Ihre Bewerber auch.
Das ist der Kern unserer Bewerbergarantie: ausreichend passende, vorqualifizierte Bewerber für jede Stelle, die wir übernehmen. Ob Sie einstellen, entscheiden Sie. Eine Einstellungsgarantie geben wir nicht, denn die Entscheidung fällt im Gespräch, und das führen Sie.
Was sechs Kampagnen für Handwerk und Handel gebracht haben
Wir rechnen mit den Zahlen aus dem Werbekonto, nicht mit Schätzungen. Die Spanne zwischen den sechs Kunden auf dieser Seite ist groß: 8,38 € je Bewerbung beim Fachgroßhandel, 39,10 € bei einem SHK-Betrieb in Hessen. Gewerk, Ort und Stelle entscheiden mit. Was eine Bewerbung über alle Branchen kostet, steht auf der Seite Was Social Recruiting kostet.
- 576 Bewerbungen für 8.700 € Werbebudget bei den sechs Kunden auf dieser Seite, im Mittel 15,10 € je Bewerbung.
- Drei von vier Bewerbungen im laufenden Werbekonto kosteten unter 15 € Werbebudget (4.791 von 6.279 Bewerbungen).
- Erste Bewerbungen in der Regel nach wenigen Tagen, sobald die Anzeigen freigegeben sind.
Was Mitarbeitergewinnung im Handwerk kostet
Eine Stelle kostet 4.999 € netto für einen Monat. Darin stecken 1.000 € Werbebudget auf Facebook und Instagram, die Video- und Bildanzeigen, die Feinjustierung während der Laufzeit und die Vorqualifizierung jeder einzelnen Bewerbung. Keine Einrichtungsgebühr, keine Erfolgsprovision. Wer dauerhaft besetzt, zahlt ab 3.999 € netto je Stelle und Monat. Alle Preise zzgl. 19 % USt., die Einzelheiten stehen unter Preise.
Zum Vergleich: Personalvermittler verlangen üblicherweise 20 bis 30 Prozent des Jahresbruttogehalts, fällig je Besetzung. Bei uns zahlen Sie den Monat, nicht die Einstellung, und bekommen nicht einen Kandidaten, sondern die Auswahl. Was das bei einem Gesellen ausmacht und wann ein Vermittler trotzdem passt, steht unter Personalvermittlung oder Social Recruiting.
Gebietsschutz für Ihr Gewerk
Wer eine Recruiting-Agentur für sein Gewerk beauftragt, will nicht, dass sie nebenan dieselben Monteure für den Wettbewerber sucht. Deshalb gilt: Je Region und Stelle betreuen wir zur gleichen Zeit nur ein Unternehmen derselben Branche. Ein zweiter SHK-Betrieb aus derselben Region bekommt für dieselbe Stelle in dieser Zeit eine Absage von uns.
Für Betriebe aus unserer Heimatregion heißt das: Wer zuerst kommt, hat die Region. Wie wir als Recruiting-Agentur in Minden und im Landkreis Schaumburg arbeiten und was wir als Recruiting-Agentur für Hannover tun, steht auf den Regionalseiten. Bundesweit gilt dieselbe Regel, nur mit anderem Umkreis.